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Der Atlas und die Geburt

Ich möchte dir heute wieder ein paar faszinierende Zusammenhänge über den Atlas näherbringen. Daher heute, zurück an unser aller Anfang!


 Eine Zielscheibe für Belastungen Schon von Geburt an ist der Atlas ein ganz besonders belasteter Bereich im Körper von Säugetieren, besonders aber von uns Menschen, denn wir möchten ja irgendwann aufrecht gehen.Was den meisten Menschen nicht bewusst ist, der erste Halswirbel, als einziger Wirbel in der ganzen Wirbelsäule, ist nicht durch Bandscheiben geschützt!Alle anderen Wirbel haben den natürlichen „Stossdämpfer“ Bandscheibe zu ihrem Schutz an den Berührungsflächen, die im Normalfall einen Kontakt der einzelnen Wirbel verhindern.


Der Atlas jedoch liegt ohne diesen Schutzmechanismus zwischen den „harten“ Gelenksflächen  der Schädelbasis sowie des 2. Halswirbels, wird nur durch Muskel und Bänder in dieser Position gehalten, die eine permanente Berührung mit den beiden Nachbarn zur Folge hat.Es ist daher leicht vorstellbar welcher Bereich bei starken, langandauernden oder plötzlichen Belastungen im Hals- Nacken- Kopfbereich, am ehesten von Auswirkungen betroffen ist.

Auch schon und besonders bei der Geburt!

 

Alles steht Kopf!

 

Schon die Kopfüberlage unmittelbar vor und während der Geburt bewirkt, 

im Besonderen bei langen, komplizierten, belastenden Geburten, 

oftmals eine starke Belastung des Hals- Nackenbereiches von Neugeborenen, 

die logischerweise auch zu Atlasfehlstellungen mit ihren bekannten Folgen führen können. 

Nicht nur, wie oftmals vermutet, bei Kaiserschnitt, Zangen,- oder Glockengeburten.

 

Berührungsempfindlichkeiten, einseitige Kopfhaltungen und andere Auffälligkeiten, 

können bei genauem Hinsehen, auf eine Befindlichkeitsstörung im HWS Bereich von Säuglingen hindeuten.

Eine Entlastung und ein möglicher Ausgleich in diesem sensiblen Bereich 

können oftmals schon eine wesentliche Veränderung im Empfinden und somit im Verhalten bewirken.

 

Über den Tellerrand sehen können

 

Wenn üblicherweise, ein Säugling ab etwa 2 Monaten den Kopf zu heben beginnt, 

diesen weitere 2 Monate später halten und drehen kann, ist es leicht zu ersehen, 

was eine gute Beweglichkeit, ein ungestörtes Empfinden oder einfach Wohlbefinden, für eine gute Entwicklung heißen.

Vielfach müssen dann erst gar keine Dinge „geheilt“ werden, 

wenn man rechtzeitig damit beginnt, 

mit sanfter Hilfe natürliche Abläufe und Entwicklungen zu begünstigen oder in Gang zu setzen. 

 

Fang damit an!

 

In diesem Sinn, nimm eine gute Entwicklung, bleib aufmerksam und probiere Atlaslogie!



Alles Liebe,


Holger



 

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